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RÄUME, DIE KEINE SIND / PILAR COLINO & NICOLA BARTH

SONDERAUSSTELLUNG MUSEUM THEO KERG:
28. APRIL – 2. JUNI 2019


Vernissage: Sonntag, 28. April 2019, 11 Uhr

Begrüßung:
Bürgermeister Hansjörg Höfer


Einführung: Dr. Phil. Maria Lucia Weigel

Öffnungszeiten:
Sa & So 14-17 Uhr, Mi 17 -19 Uhr und nach Vereinbarung


Bilder: click for big!
Sonderausstellung 1/20109 Sonderausstellung 1/20109
Pilar Colino - Independence Mine Nicola Barth - Bitte um Freiraum


Zwei Künstlerinnen, die sich nur entfernt kennen, bestreiten eine gemeinsame Ausstellung im Museum Théo Kerg. Die künstlerischen Positionen ähneln sich nicht, und dennoch lässt sich eine Art von Gemeinsamkeit in der kuriosen aber spannenden Art und Weise, in der sie jeweils ihre ganz eigenwillig-faszinierenden Scheinwelten erschaffen.

Die in Castellon, Spanien geborene Pilar Colino hat sich nach einem ersten Studium der Rechtswissenschaften in Valencia der Kunst zugewandt. Nach einem weiteren Studium an der Städel Abendschule in Frankfurt folgte die Teilnahme an Akademiekursen in Salzburg, Bad Reichenhall, Traunkirchen und Augsburg bei namhaften Künstlern, u.a. Markus Lüpertz, Hermann Nitsch, den Zhou Brothers. Ihre Arbeiten wurden in Ausstellungen in Deutschland, Spanien, Italien, Österreich und der Türkei präsentiert.

Pilar Colino zeigt Gemälde, denen eine ausgeprägte Dynamik innewohnt. Linien und Pinselstriche scheinen permanent in Bewegung zu sein. Die malerische Handschrift in ihren komplexen Farb-Form-Konstruktionen ist unverkennbar. Aus einem dynamischen Pinselduktus entwickelt die Künstlerin aus abstrakten, flächenartigen Farbspuren plastisch differenzierte Raumschichten mit großer Tiefe. In ihren neuen Arbeiten werden fotografische Fragmente in ihre Kompositionen als Hinweise auf die reale Welt integriert, die dadurch surreal verklärt, geheimnisvoll oder voller Melancholie erscheint.

Nicola Barth kommt als Naturwissenschaftlerin ursprünglich von der Sprache, hat aber bereits vor fünfundzwanzig Jahren in der vorwiegend gegenstandslosen Malerei eine für sie stimmigere Ausdrucksform gefunden. Sie bedient sich aber auch andere künstlerischer Mittel, wie der Bildmanipulierten Fotografie oder dreidimensionalen Arbeiten, wenn der Inhalt den entsprechendes Mittel fordert.

Sie beschreibt sich selbst als „Philosophin ohne Wörter“, die „Milchdurchlässigkeit“ versucht. Der zweite Blick, der lange Blick, der de-fokussierte und offene Blick zeigt, was da noch alles ist. Ihre Bilder geben Einblick in surreale Welten, in denen Transformation und Kommunikation, virtuelle Räume und permanent metamorphe Prozesse Thema und Inhalt sind. Ihre Sicht der Dinge lautet: “In Räume, die keine sind, gibt es Sprache, die keine ist. Ich defragmentiere den Raum, um Nicht-Sprache sprechen zu können.“

Abbildungen: © Pilar Colino & Nicola Barth
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