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RNZ von Samstag/Sonntag,9./10. März 2019
"Dem Betrachter eine heilsame Tür zu sich selbst öffnen"
Cornelia Komor zeigt ihre Werke in Schriesheim – Mathaisemarkt-Ausstellung lockt stets zwischen 3000 und 4000 Besucher an
Schriesheim. (nip) Saftiges Grün, strahlendes Blau, leuchtendes Gelb, sattes Rot und zartes Pastell: Die frühlingshafte Mathaisemarkt-Ausstellung mit rund 40 Werken von Cornelia Komor, ist ein probates Mittel gegen anhaltenden Winterblues. Geeignet auch für alle, die gerne das Detail im Bild entdecken, nach Auffälligem und Verborgenem suchen. DerTitel der Werkschau „...und was siehst Du?“ ist eine Aufforderung an den Betrachter in Anlehnung an das bekannte Kinderspiel. „Ich wün-sche Ihnen, dass Sie mit kindlicher Spielfreude durch diese Ausstellung gehen und Verborgenes entdecken“, sagte Gabriele Mohr-Nassauer namens des veranstaltenden Kulturkreises Schriesheim. Die traditionsreiche Bilderschau gilt als inoffizielle Eröffnung des Mathaisemarkts, die jährlich zwischen 3000 und 4000 Besucher anzieht.

Es war auch gestern zur Eröf-nung proppenvoll im Haus der Feuerwehr, das über die Zeit des Mathaisemarkts zur Plattform für Kunstinteressierte wird. „Ich hoffe,dass das Gelb der Farben von Cornelia Komor als Sonne über dem Mathaisemarkt strahlt“, wünschte sich Bürgermeister Hansjörg Höfer als Schirmherr der Ausstellung. Die Werke der Künstlerin, die in Ladenburg lebt und arbeitet, sollen Inseln der Ruhe sein, so wünscht sich das die gebürtige Stuttgarterin.

Für die Weinhoheiten der Stadt, die etwas aufgeregt die Vernissage als letzten offiziellen Termin vor ihrer Abkrönung wahrnahmen, sei das eine gute Gelegenheit, sich zu sammeln, sagte Sophie Koch. „Es ist eine schöne, eine farbige Schau“, fand Kuratorin Lynn Schoene, die mit Komor eine langjährige Freundschaft verbindet. Kurz streifte sie die Vita der Künstlerin, die in Augsburg Kommunikationsdesign und in München Malerei studierte. Nach einem kurzen Ausflug in die bunte Welt der Werbung, obsiegte die Leidenschaft für die Malerei.Ausstellungen im In-und Ausland unterstreichen ihre Kreativität und ihre Professionalität.

Den Begriff der „nichtgegenständlichen prozessualen, situativen Malerei“ hat Komor selbstgeprägt. Farbgebungen und Ausdrücke seien dabei in „letzter Instanz der sichtbare Ausdruck emotionaler Befindlichkeit“,und geben dem Betrachter die Freiheit, sich selbst zu finden. „Wie herum man ein Bild von Cornelia Komor aufhängt, kann man daher selbst entscheiden“, sagte Schoene. Der Titel „...und was siehst Du?“, sei bewusst gewählt, um sich einzulassen auf die Stimmungen in den Bildern, auf die Intensität der Farben und Komors fiktive Landschaften. Die Künstlerin schwelge in Nasstechnik, in Farben, Tuben und Spachteln. Verschiedene Materialien sorgen für spannende Strukturen; die bemerkenswerte Tiefe in der Fläche entsteht zumeist aus Übermalungen alter Bilder. Kunst, so sagte Schoene, sei immer auch ein Prozess „zwischen Kampf und Reife“.„Mit meinen Arbeiten möchte ich keinem meine Weltsicht auferlegen, vielmehr dem Betrachter eine heilsame Tür zu sich selbst öffnen“, sagt Cornelia Komor. Musikalisch putzmunter untermalten Musikschulleiter Olaf Weithäuser und sein Saxofon-Ensemble „55 Names“ die gestrige Vernissage.

Info: Geöffnet ist die Ausstellung im Haus der Feuerwehr bis Sonntag, 17.März, immer samstags von 9 bis 12 Uhr, onntags von 11 bis 18 Uhr und Montag, Dienstag und Freitag von 16 bis19 Uhr.
Am Sonntag, 10. März, ist die Ausstellung während des Festumzugs von 13 bis 16 Uhr geschlossen.
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RNZ von Freitag,15.Februar 2019
Ladenburgerin präsentiert Oasen der Ruhe
Malerin Cornelia Komor zeigt 40 Werke bei Mathaisemarkt-Kunstausstellung – Betrachter sollen im Feuerwehrhaus Entdeckungen machen
Von Nicoline Pilz
Schriesheim. Das größte Werk, das Cornelia Komor bei der Kunstausstellung zum Mathaisemarkt präsentieren wird, zeigt auf 80 mal 130 Zentimetern eine Landschaft in Grün- und Blautönen, in der man gerne versinken würde. Und das würde die in La-denburg lebende und arbeitende Künstlerin freuen: „Ich möchte gerne, dass man bei meinen Bildern zur Ruhe kommen kann. Sie sollen für jeden kleine Oasen sein“, sagt sie im Pressegespräch.

Rund 40 Bilder in der von ihr bevorzugten Acryl-Mischtechnik wird Cornelia Komor während des Mathaisemarkts imHaus der Feuerwehr ausstellen – eine „frühlingshafte“ Schau, wie sie anmerkt. Kuratorin Romy Schilling nickt: „Das wird eine schöne, eine sehr farbige Ausstellung, auf die ich mich sehr freue. Sie wird die Besucher mitnehmen und beseelen. “ Komor und Schilling verbindet eine langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit.

Als Komor 2002 im Domhof in Ladenburg eine Ausstellung mit sieben Künstlern organisierte, empfahl ihr jemand Romy Schilling als Laudatorin. Seitdem ist der Kontakt eng und kommt nun dem Kulturkreis Schriesheim mit Museum Théo Kerg als Veranstalter der traditionsreichen Kunstausstellung zum Mathaisemarkt entgegen. Beziehungsweise vor allem den Besuchern, jährlich zwischen 3000 und 4000, wie Geschäftsführerin Carla Schoenmakers feststellt.

Unter der Überschrift „... und was siehst Du?“ bietet die Werkschau unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Hansjörg Höfer in diesem Jahr eine Spielwiese zur Bewusstseinsschärfung, um inden nichtgegenständlichen Bildern nachVerborgenem und Nuancen zu suchen und Details zu finden. Jeder Betrachter wird dabei andere Entdeckungen machen und Unterschiedliches bemerken. Kunst, die Freiräume schafft. Erfahrungsgemäß, so Komor, entwickelten sich daraus Dialoge mit Besuchern. Das Feuerwehrgerätehaus könnte in der Zeit der Ausstellung also durchaus zur Kommunikationsplattform für Kunstinteressierte werden.

„Malerei begleitet mich schon mein ganzes Leben lang“, sagt Komor. Ihre Großväter haben offenbar künstlerisch-kreative Gene und den Blick für ästhetisches Design vererbt. Seit 2002 präsentiert die gebürtige Stuttgarterin und diplomierte Kommunikationsdesignerin ihre abstrakten Werke in zahlreichen Einzel-und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Vor circa zehn Jahren war sie bereits mit einer Ausstellung bei „Schriesheim im Wandel“ dabei.

Die Mathaisemarkt-Kunstausstellung2019 umfasst mit „... und was siehst Du?“rund40ihrerGemälde.„Ichbinsicher,dassdas Ganze erfolgreich sein wird“, sagtSchilling. Nach einer zeitlich begrenztenAbstinenz ist Kulturkreis-VorsitzendeGabriele Mohr-Nassauer glücklich, dassSchilling für den Verein reaktiviert wer-den konnte und die Werkschau kuratiert.

Info: Musikalisch begleitet das Saxofon-Ensemble „55 Names“ um Musikschulleiter Olaf Weithäuser dieVernissage am Freitag, 8. März, um 17Uhr im Haus der Feuerwehr.
Geöffnet ist sie dann bis Sonntag, 17. März, immer samstags von 9 bis 12 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr und Montag, Dienstag und Freitag von 16 bis 19 Uhr. Am Sonntag, 10. März, ist die Ausstellung während des Festumzugs geschlossen.
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Mathaisemarkt
Kunstausstellung

im Haus der Feuerwehr Schriesheim

Schirmherr: Bürgermeister Hansjörg Höfer
Kuratorin: Romy Schilling
Plakat zum downloaden: hier ...

Cornelia KOMOR
„...und was siehst Du?“

Cornelia Kormor, Lichtregen 

„Sprechende“ Bilder

„Ich sehe was, was Du nicht siehst… und was siehst Du?“ – ein altes, bekanntes Kinderspiel zum Zeitvertreib. Man saß irgendwo herum, „scannte“ die Umgebung ab, identifizierte ein vielleicht unauffälliges oder außergewöhnliches Detail, eine kuriose Farbe oder bizarre Formgebung, um dann den Mitspieler aufzufordern, dieses „Etwas“ ebenfalls zu finden: geradezu ein Appell, die Augen zu öffnen für Dinge, die vorher belanglos waren, das Bewusstsein für eine Nuance aus dem Großen und Ganzen zu schärfen. Und exakt dies verfolgt auch die diesjährige Mathaisemarkt-Kunstausstellung!
Cornelia Komor setzt mit ihren abstrakten, farbexplosiven, im wahrsten Sinne des Wortes vielschichtigen Werken nachhaltige Impulse für das offene Auge des Betrachters, fordert ihn förmlich auf, ihre Bildsprache nachzuempfinden - um ihn vielleicht zu einer für ihn gültigen Antwort auf die Frage „… und was siehst Du?“ zu bewegen
. Die rund 40 Exponate in Acryl-Mischtechnik, alle käuflich zu erwerben, tragen Namen wie „Lichtregen“, „Expression“, „Hitzkopf“, „Früchtebecher“, „Staubwolke“ oder „Das weite Land der Seele“ – also: es gibt viel zu suchen UND zu finden!

Cornelia Komor

Die in Stuttgart geborene Malerin und diplomierte Kommunikationsdesignerin lebt und arbeitet in Ladenburg. Nach dem Abitur studierte sie Malerei und Zeichnen bei Hans Seeger in München und anschließend an der Hochschule für Gestaltung in Augsburg Malerei bei Hermann Waldenburg, Ovis Wende, Joachim Palm und Jonas Hafner sowie Illustration bei Otti Uhlig. Im Anschluss daran arbeitete sie u.a. in München und Hamburg als Art-Direktorin an großen internationalen Werbeagenturen.
Bereits als Kind fand Cornelia Komor im Malen und Zeichnen ihr erklärtes Faszinosum. Ihre Bilder sind spontan und entwickeln sich meist erst während der Auseinandersetzung mit der Leinwand, dem Thema und der Idee. Kräftige Farben und grafische Formen sind ebenso ein Thema wie das sensible Auseinandersetzen mit Fundstücken und Naturmaterialien. Durch die Begeisterung für das Material probiert sie immer Neues aus und will sich keiner Richtung zuordnen lassen.

Eröffnung am 8. März um 17 Uhr mit musikalischer Begleitung von Olaf Weithäuser und seinem Saxofon-Ensemble "55Names"

Bis 17. März 2019: Samstags 12-19 Uhr, sonntags 11-18 Uhr
Montag, Dienstag, Freitag 16-19 Uhr

Am Sonntag, 10. März, während des Umzugs zwischen 13 und 16 Uhr geschlossen.

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„Mensch ärgere Dich“ - Soloshow mit Jean-Phillipe Kindler
am 23. Februar 2019 im Zehntkeller


Jean-Philipe Kindler

Letzten November gewann er in Zürich während eines fünftägigen Festivals mit fast 200 Teilnehmern und 15.000 Besuchern den Titel des deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisters! Jean-Phillipe Kindler, zurzeit einer der erfolgreichsten Künstler in der Wortakrobaten-Szene, macht während seiner aktuellen Tournee mit dem abendfüllenden Soloprogramm „Mensch ärgere Dich“ auch einen Stopp in Schriesheim.

Am 23. Februar 2019 wird er im Zehntkeller ab 20:00 Uhr „Poetry, Politics & Performance“ mit einer Mischung aus präziser Slam-Lyrik, Sprechgesang, Comedy-Elementen und Kabarett humorvoll „bearbeiten“.

Vorverkauf der Tickets (15,- Euro) im „HandWerk - Craftbeer und Kaffee“ (Heidelberger Straße 24) und über karten@kk-schriesheim.de.
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RNZ von Mittwoch,09.Januar 2019
Wenn Mozart für Gitarre gemacht scheint
Heike Matthiesen begeisterte bei Dreikönigsmatinee des Kulturkreises im „Goldenen Hirsch“

Schriesheim. (RNZ) Mozart mit Kompositionen für Gitarre? Eine ungewöhnliche Vorstellung. Weniger der Salzburger Meister selbst als vor allem berühmte Gitarristen des beginnenden 19. Jahrhunderts waren es, die mit ihren Transkriptionen für das sechssaitige Instrument die damaligen Publikumswünsche bedienten – und diese Idee Realität werden ließen.

Denn wer in den Salons vor 200 Jahren „Musik hören wollte, musste sie entweder selber machen, in die Oper gehen oder einen Musiker engagieren“, erklärte Gitarristin Heike Matthiesen beim Neujahrsempfang des Kulturkreises im Gasthaus „Zum Goldenen Hirsch“ am Sonntag. Und dies seien damals oft romantisch geprägte Gitarristen gewesen.

Dass diese Verbindung auch heute noch beeindruckend gut klingt, bewies die Ausnahmegitarristin im ausverkauften Saal des Gasthauses. Nach einem Konzert mit Kompositionen aus dem klassisch-spanischen Repertoire Anfang 2018, bei dem sie bereits mit einer Mozart-Komposition aus der „Zauberflöte“ überrascht hatte, wurde auch der zweite Auftritt Matthiesens in Schriesheim vom begeisterten Publikum mit lang anhaltendem Applaus begleitet.

Am Sonntag präsentierte sie zehn Variationen verschiedener Komponisten über Themen aus den Mozart-Opern „Cosi fan tutte“, „Die Entführung aus dem Serail“ und „Don Giovanni“ sowie Schubert-, Chopin- und Beethoven-Transkriptionen für Gitarre – ohne große Show, dafür aber mit hoher Präzision und Einfühlungsvermögen. Zum wiederholten Mal zeigte Matthiesen damit, dass ihr Lieblingsinstrument keineswegs nur in die Folklore-Schublade gehört.

Damit war der Vormittag jedoch noch nicht beendet, denn die Dreikönigsmatinée, inzwischen schon eine traditionelle Veranstaltung des Kulturkreises, stand erstmals unter dem Motto „Musik und Kulinarik“.

Menüs aus der Küche des „Hirsch“- Restaurants rundeten für etwas mehr als 50 Gäste, die diese vorab dazugebucht hatten, die Matinée perfekt ab.
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Schriesheim Dreikönigs-Matinee des Kulturkreises

Sehnsucht nach dem Frühlingserwachen

07. Januar 2019

„Für die schnellen Läufe braucht es nur Übung. Aber für die langsamen Passagen braucht man eine Portion Courage und keine Angst vor dem Ton.“ Wenn Sologitarristin Heike Matthiesen solche Rezepte vorstellt, hört sich das alles ganz einfach an. Doch tatsächlich zog sie ihr Publikum bei der gestrigen Dreikönigsmatinee des Kulturkreises (KKS) mit ihrer Kunst derart in den Bann, dass die Zuhörer atemlos lauschten.

Ihre sanfte und bisweilen spritzige Spieltechnik, verbunden mit einem einfühlsamen Spielstil, fesselte die Zuhörer im vollen Saal des Restaurants „Hirsch“. Entfachte sie im zurückliegenden Jahr andernorts mit Flamencorhythmen das spanische Feuer, so verzauberte sie ihre Fans jetzt mit Werken klassischer Komponisten wie Mozart, Chopin oder Schubert - Werk und Instrument in ungewohntem Zusammenklang.

Als KKS-Schatzmeister Christian Glocker einen unvergesslichen Vormittag ankündigte, versprach er nicht zu viel. „Ich bin mehr als beeindruckt, ich bin einfach überwältigt“, bekannte Renate Weisbrod aus Mannheim am Ende des Konzerts. „Es ist einfach unglaublich, welche Klangfarben sie aus ihrem Instrument heraus gezaubert hat“, schwärmte eine weitere Besucherin.

Zu Mozarts Zeiten steckte die sechssaitige Gitarre allerdings noch in den Kinderschuhen, erzählte die Künstlerin. Spätere Werke wurden bearbeitet, wie das lyrische „Fischermädchen-Liebesbotschaft-Ständchen“ von Franz Schubert, das eine Sehnsucht nach Frühlingserwachen anklingen ließ, ebenso wie die sechs Variationen von Joseph Kreutzer (1790-1840), „Wer ein Liebchen hat gefunden“. Selbst ein Beethoven-„Andante“ hatte auf der Gitarre ein gewisses Etwas.

Die Variationen zu Mozarts „Zauberflöte“, die die Pariser Komponistin Athenais Paulian um 1820 für Gitarre konzipierte, seien bis vor drei Jahren noch nicht veröffentlicht worden, berichtete die Künstlerin und bekannte: „Für mich ist dieses Stück auch so etwas wie eine persönliche Premiere.“ Weitere Interpretationen ihre Werke sollen dieses Jahr folgen. Dramatisch wurde es beim „Preludio de Chopin“, das der gebürtige Pole während eines Winteraufenthalts in Spanien schrieb. Er habe damals geäußert, „schöner als eine Gitarre klingen zwei Gitarren.“

Die Matinee begann mit Mozarts „Don Giovanni“, und mit dieser großen Oper endete sie auch. Und zwar mit der Arie „Reich mir die Hand, mein Leben“, brillant für Gitarre gesetzt von dem in Polen geborenen Jan Nepomucem de Bobrowicz (1805-1881); seinerzeit ein Wunderkind auf der Gitarre, bewunderte auch Franz Liszt sein „hoch virtuoses Spiel“, das im Gitarrensatz wirkungsvoll zur Geltung kam. So ließen die Zuhörer Matthießen nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Und noch einmal kam „Don Giovanni“ zu Wort, dieses Mal in einer Fassung von Paganini. Während manche Zuhörer noch ganz von der Musik ergriffen den Heimweg antraten, klang der Vormittag für die anderen schließlich mit einem opulenten Menü im Gastraum aus. greg

© Mannheimer Morgen, Montag, 07.07.2019
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Auftakt 2019: Dreikönigsmatinee mit Musik und Kulinarik…

Konzertgitarristin Heike Matthiesen wieder in Schriesheim

Die national und international gefeierte Ausnahmegitarristin Heike Matthiesen, die ihr Publikum zum Jahresauftakt 2018 mit bezaubernden Kompositionen aus dem spanisch-romantischen Repertoire faszinierte, konnte für die Dreikönigsmatinee des kommenden Jahres (im Saal des Gasthauses „Zum Goldenen Hirsch“, Sonntag, 6. Januar 2019, 11:00 Uhr) nochmals gewonnen werden! Die Künstlerin wird mit hinreißenden Mozartvariationen und -fantasien klassische Gitarrenmusik auf höchstem Niveau präsentieren.

Die traditionelle Jahresauftaktveranstaltung des Kulturkreises steht darüber hinaus erstmals unter dem Motto „Musik und Kulinarik“. Köstliche Menüs aus der Küche des Hirsch-Restaurants werden den festlichen Rahmen des Konzerts genial ergänzen. Der Ticketvorverkauf über das Gasthaus „Zum Goldenen Hirsch“ oder unter karten@kk-schriesheim.de läuft bereits (Konzert ohne Kulinarik: 15,- Euro / Konzert mit Kulinarik: 40,- Euro).
Plätze im Restaurant sind mit der Menübuchung bzw. mit der Wahl der Menüfolge reservierbar.
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RNZ von Donnerstag, 20.Dezember 2018
Wenn Mozart und Flädlesuppe zusammentreffen
Dreikönigsmatinée des Kulturkreises vereint Klassik und bürgerliche Küche – Konzertgitarristin Heike Matthiesen wieder dabei

Schriesheim. (kum) „Musik und Kuli-narik“: Das ist das Motto der kommenden Dreikönigsmatinee am Sonntag, 6. Januar, um 11 Uhr. Schon seit rund zehn Jahren startet der Kulturkreis Schriesheim (KKS) mit einem kulturellen Höhepunkt ins neue Jahr: Nach dem durchschlagenden Erfolg 2018 kehrt die national und international gefragte Konzertgitarristin Heike Matthiesen nach Schriesheim zurück, diesmal in den Saal des Gasthauses „Goldener Hirsch“. Bei der vergangenen Matinee gab sie einen Einblick in den Spanischen Barock. Matthiesen selbst war begeistert von der Veranstaltung und vom Publikum: „Manche Konzerte, wie dieses, spielen sich einfach von selbst.“

Im Januar widmet sie sich mit „Mozartvariationen“ Werken aus dem deutschsprachigen Raum, darunter bekannte Namen wie Mozart, Schubert und Beethoven. Auch wenn die großen Meister der Wiener Klassik wenig explizit für Gitarre komponiert hätten, so inspirierten sie ihre Zeitgenossen, die deren Werke für Gitarre umschrieben. Durch die Interpretation auf einem anderen Instrument erhielten die Stücke eine ganz andere Wirkung. Gitarre werde zumeist in eine Folklore- Schublade gesteckt, mit diesem Programm zeige sie aber, dass auch die Gitarre „richtige“ Klassik spielen könne. Ihre Auftritte sieht Matthiesen deshalb als „Bot- schafter-Arbeit“ für ihr in der Klassik wenig gewürdigtes Instrument.

Komplettiert wird die kom- mende Dreikönigsmatinee durch den kulinarischen Aspekt. Nach dem Konzert können Gäste bei einem zusätzlich buchbaren Drei- Gänge-Menü aus der gutbürgerlichen Küche des „Goldenen Hirschs“ entspan- nen, an dem auch Matthiesen teilnehmen wird. Das Kontingent dafür ist jedoch be- grenzt: Von den knapp über 50 Plätzen fürs Menü seien nach einer Woche Vor- verkauf bereits über die Hälfte weg, sagt Dieter Weitz, Sprecher des KKS.

Info: Die Dreikönigsmatinee „Musik und Kulinarik“ findet am Sonntag, 6. Januar um 11 Uhr im „Goldenen Hirsch“, Heidelberger Straße 3-5, statt.
Karten sind im Vorverkauf im Gasthaus sowie per E-Mail an karten@kk-Schriesheim.de erhältlich.
Besuch der Matinee allein: 15 Euro.
Matinee und Menü: 40 Euro.
Ein Tisch im Restaurant ist mit der Wahl der Menüfolge reservierbar.
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