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RNZ von Mittwoch,09.Januar 2019
Wenn Mozart für Gitarre gemacht scheint
Heike Matthiesen begeisterte bei Dreikönigsmatinee des Kulturkreises im „Goldenen Hirsch“

Schriesheim. (RNZ) Mozart mit Kompositionen für Gitarre? Eine ungewöhnliche Vorstellung. Weniger der Salzburger Meister selbst als vor allem berühmte Gitarristen des beginnenden 19. Jahrhunderts waren es, die mit ihren Transkriptionen für das sechssaitige Instrument die damaligen Publikumswünsche bedienten – und diese Idee Realität werden ließen.

Denn wer in den Salons vor 200 Jahren „Musik hören wollte, musste sie entweder selber machen, in die Oper gehen oder einen Musiker engagieren“, erklärte Gitarristin Heike Matthiesen beim Neujahrsempfang des Kulturkreises im Gasthaus „Zum Goldenen Hirsch“ am Sonntag. Und dies seien damals oft romantisch geprägte Gitarristen gewesen.

Dass diese Verbindung auch heute noch beeindruckend gut klingt, bewies die Ausnahmegitarristin im ausverkauften Saal des Gasthauses. Nach einem Konzert mit Kompositionen aus dem klassisch-spanischen Repertoire Anfang 2018, bei dem sie bereits mit einer Mozart-Komposition aus der „Zauberflöte“ überrascht hatte, wurde auch der zweite Auftritt Matthiesens in Schriesheim vom begeisterten Publikum mit lang anhaltendem Applaus begleitet.

Am Sonntag präsentierte sie zehn Variationen verschiedener Komponisten über Themen aus den Mozart-Opern „Cosi fan tutte“, „Die Entführung aus dem Serail“ und „Don Giovanni“ sowie Schubert-, Chopin- und Beethoven-Transkriptionen für Gitarre – ohne große Show, dafür aber mit hoher Präzision und Einfühlungsvermögen. Zum wiederholten Mal zeigte Matthiesen damit, dass ihr Lieblingsinstrument keineswegs nur in die Folklore-Schublade gehört.

Damit war der Vormittag jedoch noch nicht beendet, denn die Dreikönigsmatinée, inzwischen schon eine traditionelle Veranstaltung des Kulturkreises, stand erstmals unter dem Motto „Musik und Kulinarik“.

Menüs aus der Küche des „Hirsch“- Restaurants rundeten für etwas mehr als 50 Gäste, die diese vorab dazugebucht hatten, die Matinée perfekt ab.
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Schriesheim Dreikönigs-Matinee des Kulturkreises

Sehnsucht nach dem Frühlingserwachen

07. Januar 2019

„Für die schnellen Läufe braucht es nur Übung. Aber für die langsamen Passagen braucht man eine Portion Courage und keine Angst vor dem Ton.“ Wenn Sologitarristin Heike Matthiesen solche Rezepte vorstellt, hört sich das alles ganz einfach an. Doch tatsächlich zog sie ihr Publikum bei der gestrigen Dreikönigsmatinee des Kulturkreises (KKS) mit ihrer Kunst derart in den Bann, dass die Zuhörer atemlos lauschten.

Ihre sanfte und bisweilen spritzige Spieltechnik, verbunden mit einem einfühlsamen Spielstil, fesselte die Zuhörer im vollen Saal des Restaurants „Hirsch“. Entfachte sie im zurückliegenden Jahr andernorts mit Flamencorhythmen das spanische Feuer, so verzauberte sie ihre Fans jetzt mit Werken klassischer Komponisten wie Mozart, Chopin oder Schubert - Werk und Instrument in ungewohntem Zusammenklang.

Als KKS-Schatzmeister Christian Glocker einen unvergesslichen Vormittag ankündigte, versprach er nicht zu viel. „Ich bin mehr als beeindruckt, ich bin einfach überwältigt“, bekannte Renate Weisbrod aus Mannheim am Ende des Konzerts. „Es ist einfach unglaublich, welche Klangfarben sie aus ihrem Instrument heraus gezaubert hat“, schwärmte eine weitere Besucherin.

Zu Mozarts Zeiten steckte die sechssaitige Gitarre allerdings noch in den Kinderschuhen, erzählte die Künstlerin. Spätere Werke wurden bearbeitet, wie das lyrische „Fischermädchen-Liebesbotschaft-Ständchen“ von Franz Schubert, das eine Sehnsucht nach Frühlingserwachen anklingen ließ, ebenso wie die sechs Variationen von Joseph Kreutzer (1790-1840), „Wer ein Liebchen hat gefunden“. Selbst ein Beethoven-„Andante“ hatte auf der Gitarre ein gewisses Etwas.

Die Variationen zu Mozarts „Zauberflöte“, die die Pariser Komponistin Athenais Paulian um 1820 für Gitarre konzipierte, seien bis vor drei Jahren noch nicht veröffentlicht worden, berichtete die Künstlerin und bekannte: „Für mich ist dieses Stück auch so etwas wie eine persönliche Premiere.“ Weitere Interpretationen ihre Werke sollen dieses Jahr folgen. Dramatisch wurde es beim „Preludio de Chopin“, das der gebürtige Pole während eines Winteraufenthalts in Spanien schrieb. Er habe damals geäußert, „schöner als eine Gitarre klingen zwei Gitarren.“

Die Matinee begann mit Mozarts „Don Giovanni“, und mit dieser großen Oper endete sie auch. Und zwar mit der Arie „Reich mir die Hand, mein Leben“, brillant für Gitarre gesetzt von dem in Polen geborenen Jan Nepomucem de Bobrowicz (1805-1881); seinerzeit ein Wunderkind auf der Gitarre, bewunderte auch Franz Liszt sein „hoch virtuoses Spiel“, das im Gitarrensatz wirkungsvoll zur Geltung kam. So ließen die Zuhörer Matthießen nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Und noch einmal kam „Don Giovanni“ zu Wort, dieses Mal in einer Fassung von Paganini. Während manche Zuhörer noch ganz von der Musik ergriffen den Heimweg antraten, klang der Vormittag für die anderen schließlich mit einem opulenten Menü im Gastraum aus. greg

© Mannheimer Morgen, Montag, 07.07.2019
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Auftakt 2019: Dreikönigsmatinee mit Musik und Kulinarik…

Konzertgitarristin Heike Matthiesen wieder in Schriesheim

Die national und international gefeierte Ausnahmegitarristin Heike Matthiesen, die ihr Publikum zum Jahresauftakt 2018 mit bezaubernden Kompositionen aus dem spanisch-romantischen Repertoire faszinierte, konnte für die Dreikönigsmatinee des kommenden Jahres (im Saal des Gasthauses „Zum Goldenen Hirsch“, Sonntag, 6. Januar 2019, 11:00 Uhr) nochmals gewonnen werden! Die Künstlerin wird mit hinreißenden Mozartvariationen und -fantasien klassische Gitarrenmusik auf höchstem Niveau präsentieren.

Die traditionelle Jahresauftaktveranstaltung des Kulturkreises steht darüber hinaus erstmals unter dem Motto „Musik und Kulinarik“. Köstliche Menüs aus der Küche des Hirsch-Restaurants werden den festlichen Rahmen des Konzerts genial ergänzen. Der Ticketvorverkauf über das Gasthaus „Zum Goldenen Hirsch“ oder unter karten@kk-schriesheim.de läuft bereits (Konzert ohne Kulinarik: 15,- Euro / Konzert mit Kulinarik: 40,- Euro).
Plätze im Restaurant sind mit der Menübuchung bzw. mit der Wahl der Menüfolge reservierbar.
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RNZ von Donnerstag, 20.Dezember 2018
Wenn Mozart und Flädlesuppe zusammentreffen
Dreikönigsmatinée des Kulturkreises vereint Klassik und bürgerliche Küche – Konzertgitarristin Heike Matthiesen wieder dabei

Schriesheim. (kum) „Musik und Kuli-narik“: Das ist das Motto der kommenden Dreikönigsmatinee am Sonntag, 6. Januar, um 11 Uhr. Schon seit rund zehn Jahren startet der Kulturkreis Schriesheim (KKS) mit einem kulturellen Höhepunkt ins neue Jahr: Nach dem durchschlagenden Erfolg 2018 kehrt die national und international gefragte Konzertgitarristin Heike Matthiesen nach Schriesheim zurück, diesmal in den Saal des Gasthauses „Goldener Hirsch“. Bei der vergangenen Matinee gab sie einen Einblick in den Spanischen Barock. Matthiesen selbst war begeistert von der Veranstaltung und vom Publikum: „Manche Konzerte, wie dieses, spielen sich einfach von selbst.“

Im Januar widmet sie sich mit „Mozartvariationen“ Werken aus dem deutschsprachigen Raum, darunter bekannte Namen wie Mozart, Schubert und Beethoven. Auch wenn die großen Meister der Wiener Klassik wenig explizit für Gitarre komponiert hätten, so inspirierten sie ihre Zeitgenossen, die deren Werke für Gitarre umschrieben. Durch die Interpretation auf einem anderen Instrument erhielten die Stücke eine ganz andere Wirkung. Gitarre werde zumeist in eine Folklore- Schublade gesteckt, mit diesem Programm zeige sie aber, dass auch die Gitarre „richtige“ Klassik spielen könne. Ihre Auftritte sieht Matthiesen deshalb als „Bot- schafter-Arbeit“ für ihr in der Klassik wenig gewürdigtes Instrument.

Komplettiert wird die kom- mende Dreikönigsmatinee durch den kulinarischen Aspekt. Nach dem Konzert können Gäste bei einem zusätzlich buchbaren Drei- Gänge-Menü aus der gutbürgerlichen Küche des „Goldenen Hirschs“ entspan- nen, an dem auch Matthiesen teilnehmen wird. Das Kontingent dafür ist jedoch be- grenzt: Von den knapp über 50 Plätzen fürs Menü seien nach einer Woche Vor- verkauf bereits über die Hälfte weg, sagt Dieter Weitz, Sprecher des KKS.

Info: Die Dreikönigsmatinee „Musik und Kulinarik“ findet am Sonntag, 6. Januar um 11 Uhr im „Goldenen Hirsch“, Heidelberger Straße 3-5, statt.
Karten sind im Vorverkauf im Gasthaus sowie per E-Mail an karten@kk-Schriesheim.de erhältlich.
Besuch der Matinee allein: 15 Euro.
Matinee und Menü: 40 Euro.
Ein Tisch im Restaurant ist mit der Wahl der Menüfolge reservierbar.
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